Sowohl Abbas als auch Netanjahu sind in Washington und gehen den ersten Gesprächen, direkten Gesprächen, seit langem entgegen. Doch in der Heimat gärt es weiter. Sowohl auf der israelischen als auch auf der palästinensischen Seite und in vielen arabischen Gesellschaften gibt es genügend Gegner einer neuen Annäherung zwischen den Seiten.Hauptstreitpunkt dürfte die Siedlungspolitik Israels sein und das wohl auch zu Recht. Wie Resolutionen des UN-Sicherheitsrates bestätigen, sind die Siedlungen illegal,
Es ist fast geschafft: Noch eine Woche und der Ramadan ist für dieses Jahr beendet. Dann steht das große Fest, das Fest des Fastenbrechens (Eid al-Fitr) an und die Muslime genießen ihre Zeit in ihren Familien und mit ihren Verwandten. Der Ramadan ist für viele die wohl wichtigste Säule des Islams, dessen Einhaltung von höchster Bedeutung ist.In islamischen Gesellschaften ist das Leben während der Zeit eingeschränkt, in Büros, Institutionen und
In seiner Fernsehansprache verkündete Obama das Ende des Irak-Einsatzes. Nun gilt seine ganze Aufmerksamkeit Afghanistan und dem Nahostkonflikt. Hier sollen endlich Hürden genommen werden und mit Gesprächen begonnen werden. Am Donnerstag sollen Abbas und Netanjahu erstmals nach 2008 wieder zu direkten Friedensgesprächen zusammenkommen.2008 wurden die Verhandlungen endgültig unterbrochen als Israel im Gazastreifen einmarschierte und dort für eine humanitäre Katastrophe sorgte. Seither konnte man sich nicht darauf einigen, wieder an einen
Der Kampf um die Heilige Stadt, um Jerusalem und Israel zieht seinen Schatten bis nach Deutschland. Auch anderenorts außerhalb der israelischen Staatsgrenzen dürften ähnliche Beispiele bekannt sein. Derzeit hungert ein Palästinenser, Firas Maraghy, vor der israelischen Botschaft in Berlin, um sich für seine Rechte und die Rechte seiner knapp einjährigen Tochter einzusetzen.Was er erreichen will: Er will, dass seine Tochter in seinen Papieren, in seinem Passierschein eingetragen wird, damit auch
Barack Obama hat seine Mission im Irak beendet. Er erklärt das Land für souverän und hielt am Truppenabzug fest. Die Truppen, die nun noch vor Ort sind, sollen helfen, die irakischen Sicherheitskräfte auszubilden. Dass die Sicherheitskräfte völlig überfordert sind, zeigen die Anschläge, die sich in der vergangenen Zeit wieder vermehren und das ganz Land überschwemmen.Doch davon scheint der amerikanische Präsident nichts wissen zu wollen. Es ist wohl jedem selbst überlassen
Im Jemen spitzt sich die Situation zu und lässt das Leben immer gefährlicher werden, zumindest wird die Regierung vor harte Proben gestellt. Der Präsident Ali Abdullah Saleh, der bisher eher die Feinde der Regierung in den Separatisten im Süden und in den Huthi-Rebellen im Norden sah, muss sich nun wohl korrigieren.Die al-Qaida nutzt den Jemen schon seit einer geraumen Zeit als Rückzugsgebiet, um neue Kräfte zu tanken, aber auch um
Die Region Israel-Libanon-Syrien ist derzeit wieder eine der Regionen, in denen es brodelt und der Ausbruch von Kämpfen befürchtet werden muss, wobei sich sehr viele der Angaben noch auf Gerüchte stützen. Leider steckt aber in vielen Gerüchten doch ein Teil Wahrheit drin, der die Bedrohung schon real werden lässt und zumindest über die Option bewaffnete Auseinandersetzung nachdenken lässt.Zum einen wurde der Konflikt zwischen Israel und der palästinensischen Seite hinsichtlich der
Nach Jahren des Krieges wird der Irak nun als souveräner Staat anerkannt, der lediglich noch einer kleinen Hilfe bedarf, sonst aber ohne Einmischung von außen klar kommt. Obama steht zu seiner Entscheidung des Truppenabzugs und ermahnt, dass die derzeitigen Konflikte zu erwarten waren, sie aber nur als ein Aufflammen anzusehen sind, die bald wieder abklingen.Obwohl der Irak derzeit sehr unsicher ist und die Regierung noch immer über die Zusammensetzung streitet,
Das UN Hariri-Tribunal arbeitet weiter an der Aufklärung des Mordes an dem damaligen Premier Rafik Hariri vor fünf Jahren. Damals löste der Bombenanschlag eine Welle von Unruhe und Destabilisierung aus, die das Land lange im Zaum hielt. Nun wächst erneut die Angst vor Gewalttaten und Konflikten zwischen den einzelnen Religionsgruppen im Land.Um einer Destabilisierung vorzubeugen, ist der Staatspräsident Michel Sleimane bemüht, schon jetzt mit aller Deutlichkeit seine Stellung und Einstellung
Der Krieg in Afghanistan und der Versuch, das Land von den Taliban zu befreien, fordert Opfer, viele Opfer. Während viele ihr Leben verlieren oder plötzlich ohne Familie dastehen, gibt es für andere ganz andere Qualen, die sie erleiden müssen und die nur ganz indirekt etwas mit dem Krieg zu tun haben.In der Afghanischen Gesellschaft hat sich eine bisher totgeschwiegene Form der Kinderprostitution etabliert, die schon früher praktiziert und nur unter
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